Zuverlässige Retrofit-Logistiklösungen für etol / Tripp
etol / Tripp ist als Lohnhersteller für Pharmazeutika, Kosmetika und Medizinprodukte auf zuverlässige, regulierungskonforme Logistikprozesse angewiesen. Gleichzeitig steht der Standort unter Druck: steigende Anforderungen durch neue Produkte, höhere Energiekosten und strengere Vorschriften treffen auf ein Intralogistiksystem mit einem Hochregallager aus dem Jahr 1999.
LogBer wurde beauftragt, die vorhandenen Intralogistiksysteme und logistischen Prozesse detailliert zu untersuchen und Handlungsempfehlungen für ein effektives, zukunftsfähiges Retrofit zu erarbeiten. Ziel war ein klarer, priorisierter Maßnahmenkatalog, der sowohl technische als auch regulatorische und wirtschaftliche Aspekte abdeckt.
Unsere Lösung
LogBer setzte bei etol / Tripp auf ein strukturiertes Retrofit-Vorgehen, das Transparenz über den Ist-Zustand schafft und umsetzbare, priorisierte Maßnahmen definiert.
1. Detaillierte Bestandsaufnahme der Intralogistik
Im ersten Schritt wurden die vorhandenen Unterlagen des Hochregallagers aus 1999 sowie der angrenzenden Systeme systematisch gesichtet und bewertet.
Dazu gehörten unter anderem:
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Layouts und Regalschnitte des Hochregallagers
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Technische Beschreibungen des kurvengängigen Regalbediengeräts und der Fördertechnik
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Unterlagen zu gebäudetechnischen Anlagen wie Sprinkleranlage und Klimatisierung
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Steuerungsaufbau und Materialflusssteuerung
Diese Dokumente wurden durch gezielte Vor-Ort-Aufnahmen ergänzt, um ein vollständiges Bild der bestehenden Infrastruktur und ihrer Leistungsgrenzen zu erhalten.
2. Anforderungsworkshops und Bewertung der Retrofit-Varianten
Auf Basis der technischen Analyse führte LogBer Gespräche mit den Verantwortlichen von etol / Tripp, um neue und zukünftige Anforderungen an Intralogistik, Lagertechnik und Prozesse zu erfassen.
In diesen Workshops wurden:
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Retrofitmaßnahmen und -varianten qualitativ bewertet
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spezifische Möglichkeiten und Einschränkungen des Standorts diskutiert
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Anforderungen aus GMP, Pharma und Medizinprodukteverordnung berücksichtigt
So entstand ein klares Verständnis dafür, welche Lösungen sowohl technisch realisierbar als auch regulatorisch geeignet sind.
3. Maßnahmenkatalog mit Priorisierung und Risikobewertung
Aus den gesammelten Daten entwickelte LogBer einen detaillierten Maßnahmenkatalog, der alle erforderlichen Schritte zur Optimierung der Intralogistik auflistet und bewertet.
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Einordnung der Maßnahmen in „Muss“, „Soll“ und „Kann“ zur klaren Priorisierung
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Situativer Bericht mit Beschreibung des Ist-Zustands
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Maßnahmenplan mit Risikobeurteilung
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Grobe Kostenindikation für die einzelnen Maßnahmenpakete
Zusätzlich erhielt etol / Tripp qualitative Empfehlungen zu den Optionen eines Neubaus im Vergleich zum Retrofit – als Entscheidungsgrundlage für die langfristige Standortstrategie.
Projektergebnisse
Mit der durchgeführten Voruntersuchung und den erarbeiteten Retrofit-Logistiklösungen verfügt etol / Tripp über eine belastbare Basis für Investitionsentscheidungen und Modernisierungsschritte.
Zentrale Effekte des Retrofit-Projekts:
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Transparenz über Zustand und Leistungsfähigkeit der Intralogistik
Die systematische Analyse von Hochregallager, Fördertechnik, Steuerung und Gebäudetechnik liefert ein klares Bild der bestehenden Infrastruktur und ihrer Risiken. -
Priorisierter Maßnahmenplan statt Einzelmaßnahmen
Durch die Kategorisierung in „Muss“, „Soll“ und „Kann“ kann etol / Tripp Retrofitmaßnahmen zielgerichtet planen, bündeln und budgetieren. -
Fundierte Abwägung Retrofit vs. Neubau
Die Kombination aus Risikobeurteilung, Kostenindikation und qualitativen Empfehlungen ermöglicht eine sachliche Bewertung, ob ein Retrofit des Hochregallagers oder ein Neubau wirtschaftlich sinnvoller ist. -
Stärkung von Sicherheit und Zukunftsfähigkeit
VdS-konformer Brandschutz, Berücksichtigung von GMP- und Pharmaanforderungen sowie die adressierten Risiken im Materialfluss unterstützen die langfristige Sicherung des Produktions- und Lagerstandorts. -
Grundlage für wirtschaftliche Intralogistik
Die geplanten Maßnahmen sind darauf ausgerichtet, steigende Energiekosten und strengere Vorschriften proaktiv zu adressieren und die Wirtschaftlichkeit des Unternehmens langfristig zu sichern.











