Optimierung der Ersatzteillagerung bei Speira

Speira ist ein international tätiges Aluminiumwalz- und Recyclingunternehmen mit anspruchsvollen Anforderungen an die Ersatzteillogistik für Produktion, Instandhaltung und technische Services.

Am Standort Hamburg werden Ersatzteile und Verbrauchsgüter in einem Magazin auf dem Werksgelände sowie in einem separaten Außenlager mit Bodenblocklagerung gelagert; ergänzend bestehen ein Gaslager und ein Öl- und Schmierstofflager im Außenbereich.

Die Lagerkapazitäten sind mit der aktuellen Lagerstrategie ausgeschöpft und eine artikelgerechte Lagerung ist in Teilen nicht gewährleistet. Die IT-Struktur kann aktuell nicht alle benötigten Prozesse vollumfänglich abbilden.

LogBer wurde beauftragt, ein ganzheitliches Standort- und Logistikkonzept für die Ersatzteillagerung zu entwickeln.

Herausforderungen

  • Erschöpfte Kapazitäten in Magazin und Außenlager
    Die Kapazitäten des Magazins auf dem Werksgelände und des gepachteten Außenlagers sind ausgeschöpft; Wachstum ist mit der bestehenden Struktur nicht möglich.

  • Artikelvielfalt und unterschiedliche Anforderungen
    Eine hohe Vielfalt an Ersatzteilen und Verbrauchsgütern – von Kleinteilen über Keilriemen bis hin zu großvolumigen Komponenten – erfordert unterschiedliche Lagertechniken und klare Strukturierung.

  • Große, sperrige Ersatzteile bei geringer Lagerhöhe
    Große und sperrige Ersatzteile treffen auf eine vergleichsweise geringe Lagerhöhe.

  • Gas- und Gefahrstofflager mit Optimierungsbedarf
    Gaslager und Gefahrstofflager liegen im Außenbereich und müssen im Zuge der Optimierung räumlich versetzt werden.

  • Kein Katalog für Verbrauchsgüterbuchung – Erschwerte Artikelbestellungen für Mitarbeiter
    Wunsch des Kunden ist ein systemgestützter Katalog, über den Mitarbeiter Verbrauchsgüter bestellen können.

Unsere Lösung

LogBer entwickelte für Speira ein integriertes Konzept, das Logistik, Technik und IT gemeinsam betrachtet und mehrere realisierbare Varianten gegenüberstellt.

Analyse von Ausgangslage und Anforderungen

In einer ersten Phase wurden Prozesse, Layouts und Daten der Lagerstandorte aufgenommen und analysiert – inklusive Artikelstrukturen, Mengen, Bewegungsdaten, morphologischer Eckdaten und bestehender IT-Prozesse.

Parallel wurden Standort- und Gebäuderestriktionen, Brandschutz- und Gefahrstoffanforderungen, Wachstumsziele sowie zentrale und dezentrale Lagerstrategien erfasst, um den künftigen Kapazitäts- und Technikbedarf zu bestimmen.

Zielbild: Konzept

Auf Basis der Analyse wurden verschiedenen Konzepte erarbeitet, die eine Kapazitätserweiterung durch effizientere Raumnutzung sowie eine artikelgerechte Lagerung ermöglichen sollen. Weiterhin wurden verschiedene IT-technische Anbindungsmöglichkeiten evaluiert.

Alle Ergebnisse wurden in einer Entscheidungsvorlage inklusive Investitionskostenschätzung je Variante zusammengeführt.

In diesem Zuge wurden auch die Neupositionierung des Gaslagers, Modernisierung bzw. Versetzung des Gefahrstofflagers, verbesserte Temperaturführung sowie eine neue Verkehrsführung beschlossen.

Projektergebnisse

Transparenz über Ersatzteillagerlandschaft und Kapazitätsbedarf
Die systematische Analyse von Magazin, Außenlager, Gas- und Gefahrstofflager schafft eine klare Datengrundlage zu Bewegung, Kapazität und Wachstum und macht Engpässe sowie Sicherheitsrisiken sichtbar.

Konkrete Varianten für Zentralmagazin und Lagertechnik
Die entwickelten Konzeptvarianten zeigen, wie ein Zentralmagazin und die Zusammenlegung der Lagerbereiche unter Berücksichtigung von Lagerhöhe, Artikelvielfalt und Gefahrstoffen technisch und wirtschaftlich umgesetzt werden können.

Entscheidungsgrundlage für Investitionen von rund 1 Mio. EUR
Mit der Grobkostenschätzung und dem Stufenplan erhält Speira eine belastbare Entscheidungsbasis, um Investitionen in Höhe von etwa 1 Mio. EUR zielgerichtet freizugeben und in sinnvollen Schritten umzusetzen.

Verbesserte Arbeitssicherheit und Brandschutzperspektive
Die geplante Neupositionierung von Gas- und Gefahrstofflager sowie die Anpassung an ASR-Richtlinien, Brandschutz- und Fluchtwegkonzepte stellen sicher, dass Sicherheit und Compliance im späteren Ausbau adressiert werden können.

Speira Logo

Branche

Produzierendes Gewerbe

Umsetzungszeitraum

2025

Standort

Hamburg

Investitionsvolumen

ca. 1 Mio. EUR je nach gewählter Variante

Projektverantwortlicher

Jonas Bauschke

Portrait Jonas Bauschke

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Jonas Bauschke

Geschäftsführer | Senior Logistikberater

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